Nanoversiegelung ist ein nicht genormter Sammelbegriff für Schutzschichten, die winzige Partikel, meist auf Siliziumdioxid-Basis, enthalten und auf Lack, Glas oder Felgen eine dünne, wasserabweisende Schicht bilden.
Was ist eine Nanoversiegelung?
Der Begriff „Nano“ beschreibt Teilchen im Bereich von Milliardstel Metern. Im Autopflegemarkt benutzen Hersteller ihn für Produkte, die solche Partikel enthalten, oft auf Basis von Siliziumdioxid. Eine einheitliche Definition gibt es nicht. Darum steckt hinter „Nanoversiegelung“ mal ein einfaches Spray, mal eine hochwertige Keramikversiegelung. Der Name allein sagt wenig über Qualität oder Haltbarkeit aus.
Gemeinsam ist den Produkten das Ziel: Sie bilden eine dünne Schicht, die Wasser abperlen lässt, Schmutz schlechter haften lässt und die Reinigung erleichtert. Wie bei jeder Versiegelung gilt: Sie schützt vor Umwelteinflüssen, aber nicht vor Steinschlag oder tiefen Kratzern.
So wird eine Nanoversiegelung angewendet
Der Lack muss gewaschen und von Partikeln befreit sein. Bei Produkten für Dauerschutz ist ein sauberer, entfetteter Untergrund besonders wichtig. Lies die Anleitung genau. Aufgetragen wird meist mit Applikator oder Tuch in dünnen Bahnen. Die Einwirkzeit, die Aushärtung und die Pflege danach unterscheiden sich je nach Hersteller. Haltbarkeiten nennen nur die Hersteller, sie gelten unter Idealbedingungen.
Praxisbeispiel
Du findest zwei Flaschen: eine „Nanoversiegelung“ als Sprühversiegelung und eine als Set mit Applikator. Beim Sprühprodukt genügt oft eine Anwendung nach der Wäsche. Das Set verlangt Vorarbeit und mehr Zeit. Vergleiche daher Inhaltsangabe, Anleitung und Haltbarkeitsangabe, nicht den Namen.
