Nasssauger
Glossar

Nasssauger

Nasssauger erklärt: Was das Gerät vom Staubsauger unterscheidet, wie Du es im Auto einsetzt und warum der richtige Filter bei Nässe wichtig ist.

Definition

Ein Nasssauger, auch Nass-Trockensauger genannt, saugt sowohl Staub als auch Flüssigkeiten auf. Im Auto nimmt er Wasser aus Teppichen und Polstern auf.

Was ist ein Nasssauger?

Der Nasssauger ist ein Sauger mit einem Behälter, der Flüssigkeiten aufnehmen kann. Dazu kommt ein Filter oder Schwimmerventil, das den Motor vor Nässe schützt. Im Handel heißt er oft Nass-Trockensauger. Ein reiner Autostaubsauger ist dagegen nur für trockenen Schmutz gebaut. Ein Nasssauger ist nicht dasselbe wie ein Sprühextraktionsgerät. Dieses sprüht Reinigungslösung ein und saugt sie sofort ab.

Einsatz im Fahrzeug

Typische Aufgaben sind verschüttete Getränke, nasse Fußmatten und Feuchtigkeit nach einer Reinigung mit Polsterreiniger. Für Nässe nutzt Du den vorgesehenen Filter, meist einen Schaumstoff- oder Nassfilter. Papierfilter sind meist nur für trockenen Betrieb ausgelegt. Beachte die Anleitung des Geräts. Danach leerst Du den Behälter und lässt ihn trocknen, damit kein Geruch entsteht.

Eine kurze Saugdüse mit Fugenaufsatz kommt in Ritzen und unter die Sitze. Das Kabel sollte lang genug sein, damit Du nicht ständig umstecken musst.

Praxisbeispiel

Nach einem Regenschauer steht Wasser im Fußraum, weil ein Fenster offen war. Du tupfst grobe Nässe ab, wechselst auf den Nassfilter und saugst die Teppiche langsam ab, bis kaum noch Wasser kommt. Danach lässt Du das Auto mit geöffneten Türen trocknen, damit sich kein Schimmel bildet.

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