Die Ozonbehandlung entfernt Gerüche im Fahrzeug, indem ein Generator Ozon freisetzt, das Geruchsmoleküle oxidiert. Ozon ist ein Reizgas, deshalb darf sich dabei niemand im Fahrzeug aufhalten.
Was ist eine Ozonbehandlung?
Ozon (O3) ist ein sehr reaktives Gas. Ein Ozongenerator erzeugt es aus Luftsauerstoff. Im geschlossenen Auto oxidiert es Geruchsstoffe, etwa nach Rauch, Schimmel, Tieren oder Feuchtigkeit. Die Wirkung reicht in Polster, Dachhimmel und Lüftungskanäle. Das ist ein Vorteil gegenüber Duftsprays, die nur überdecken.
Ozon reizt Atemwege und Augen und ist für Menschen und Tiere schädlich. Hohe Konzentrationen und lange Behandlungen können außerdem Gummi, Kunststoffe und Leder angreifen. Setze das Verfahren deshalb nur nach den Vorgaben des Geräteherstellers ein.
So läuft sie sicher ab
Beseitige zuerst die Ursache, zum Beispiel Feuchtigkeit oder Essensreste. Reinige Polster mit Polsterreiniger oder Enzymreiniger. Stelle den Generator ins geschlossene Fahrzeug, starte ihn von außen und halte dich fern. Nach Ablauf der Behandlung lüftest du das Auto gründlich, bevor du einsteigst. Kinder und Tiere bleiben fern.
Praxisbeispiel
Ein Gebrauchtwagen riecht nach kaltem Rauch. Du reinigst Polster und Dachhimmel, wechselst den Pollenfilter und lässt eine kurze Ozonbehandlung laufen. Anschließend lüftest du lange. Der Geruch ist deutlich schwächer. Bei starkem Schimmel solltest du die Feuchtigkeitsquelle suchen, sonst kehrt der Geruch zurück.
