Reinigungsknete ist eine formbare Masse, die mit Gleitmittel über den gewaschenen Lack gezogen wird und festsitzende Partikel wie Flugrost, Industriestaub und Harzreste aus der Oberfläche löst.
Was ist Reinigungsknete?
Reinigungsknete heißt auch Clay. Sie besteht aus einem formbaren Kunstharz. Beim Waschen bleiben auf dem Lack oft Partikel zurück, die fest in der Oberfläche stecken. Dazu zählen Flugrost, Industriestaub, Teerspritzer und Harzreste. Man spürt sie als raue Stellen, wenn man mit der Hand in einer Plastiktüte über den Lack streicht. Die Knete nimmt diese Partikel auf, ohne den Lack aufzurauen, wenn man sie richtig nutzt.
So wird Reinigungsknete angewendet
Wasche das Fahrzeug zuerst und arbeite immer in kleinen Flächen. Sprühe reichlich Gleitmittel auf, zum Beispiel Quick Detailer oder ein spezielles Clay-Lube. Forme die Knete flach und ziehe sie mit leichtem Druck in geraden Bahnen. Sie gleitet zunächst, dann fühlt sie sich glatt an. Das ist das Zeichen, dass die Fläche sauber ist. Falte die Knete regelmäßig, sodass Du immer eine saubere Seite nutzt. Fällt sie auf den Boden, entsorge sie. Sie hat Sand aufgenommen und würde den Lack zerkratzen.
Danach ist der Lack entfettet und ungeschützt. Poliere oder versiegele ihn im Anschluss. Die Knete ist kein Mittel gegen Kratzer oder Lackschäden.
Praxisbeispiel
Dein weißes Auto hat orange Pünktchen auf Dach und Heck. Das ist Flugrost. Du sprühst Gleitmittel auf, ziehst die Knete über die Flächen und siehst, wie sie sich verfärbt. Danach fühlt sich der Lack glatt an. Zum Schluss trägst Du Wachs auf.
