Trockentuch
Glossar

Trockentuch

Ein Trockentuch saugt nach der Wäsche viel Wasser auf, ohne den Lack zu verkratzen. So erkennst Du ein gutes Tuch und so trocknest Du richtig.

Definition

Ein Trockentuch ist ein großes, saugfähiges Mikrofasertuch, das nach der Autowäsche Wasser von Lack und Scheiben aufnimmt, ohne Schlieren zu hinterlassen oder zu kratzen.

Was ist ein Trockentuch?

Nach der Wäsche muss das Wasser schnell vom Lack, sonst entstehen Wasserflecken. Ein Trockentuch ist dafür gemacht. Es besteht meist aus Polyester-Polyamid-Mikrofasern, die viel Wasser aufnehmen. Gängige Bauarten sind das flauschige Twisted-Loop-Tuch und das Waffeltuch. Entscheidend ist das Flächengewicht, angegeben in GSM. Trockentücher liegen oft bei mehreren hundert GSM. Mehr Gewicht heißt meist mehr Saugkraft, aber auch ein schwereres Tuch.

Wichtig sind weiche Kanten oder Einfassungen aus Mikrofaser. Harte Säume aus Polyester oder Nylon können Kratzer verursachen.

So wird ein Trockentuch angewendet

Lege das Tuch flach auf die Fläche und ziehe es ohne Druck in einer Richtung. Alternativ tupfst Du das Wasser auf. Wringe es zwischendurch aus, wenn es voll ist. Beginne oben am Dach. Ein Quick Detailer als Trockenhilfe erleichtert das Gleiten. Wasche das Tuch nach dem Gebrauch bei mäßiger Temperatur ohne Weichspüler. Weichspüler verklebt die Fasern und mindert die Saugkraft. Lasse es an der Luft trocknen.

Praxisbeispiel

Du hast das Auto gewaschen. Ein großes Tuch bedeckt die Motorhaube. Du ziehst es einmal darüber, und der Großteil des Wassers ist weg. Mit einem kleineren Tuch trocknest Du Türkanten und Spiegel nach. Der Lack bleibt streifenfrei.

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