Vorwäsche
Glossar

Vorwäsche

Die Vorwäsche löst groben Schmutz vor der Handwäsche. Hier erfährst Du, wie sie funktioniert, wie Du sie machst und warum sie den Lack schont.

Definition

Die Vorwäsche ist ein Reinigungsschritt vor der eigentlichen Handwäsche, bei dem grober Schmutz mit Wasser und meist Schaum gelöst und abgespült wird.

Was ist eine Vorwäsche?

Bei der Vorwäsche entfernst Du losen Straßenschmutz, Sand und Staub, bevor Du den Lack mit einem Waschhandschuh berührst. Genau dieser Sand verursacht beim Wischen feine Kratzer, sogenannte Swirls. Je weniger Schmutz auf dem Lack bleibt, desto geringer ist das Risiko.

Eine Vorwäsche ersetzt die Handwäsche nicht. Sie macht sie nur sicherer.

So wird die Vorwäsche gemacht

Spüle das Auto von oben nach unten mit Wasser ab. Trage danach Schaum auf, zum Beispiel mit einer Schaumlanze am Hochdruckreiniger. Lass den Schaum laut Herstellerangabe einige Minuten einwirken. Er soll nicht antrocknen. Arbeite deshalb im Schatten und auf kühlem Lack.

Spüle den Schaum danach gründlich ab. Der Schmutz läuft mit ab, ohne dass Du etwas wischen musst. Hartnäckige Reste bleiben dran. Die löst Du erst in der anschließenden Handwäsche.

Praxisbeispiel

Nach einer Fahrt über Schotter und Landstraße liegt ein grauer Film auf dem Lack. Du spülst zuerst Dach, Motorhaube und Flanken ab, schäumst dann das ganze Auto ein und spülst nach. Erst jetzt beginnst Du mit der Zwei-Eimer-Methode. Der Handschuh nimmt so deutlich weniger Sand auf.

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