Wasserflecken sind Rückstände aus Mineralien und Kalk, die zurückbleiben, wenn Wassertropfen auf Lack oder Glas verdunsten. Frisch lassen sie sich leicht entfernen, eingebrannt oft nur mit Politur.
Was sind Wasserflecken?
Wasserflecken entstehen, wenn Tropfen auf der Oberfläche eintrocknen. Das Wasser verdunstet, die gelösten Mineralien bleiben als weißliche Ringe zurück. Hartes Wasser hinterlässt mehr Rückstände. Hohe Temperaturen und Sonne verstärken den Effekt. Eng verwandt sind die Kalkflecken.
Stufen und Entfernung
Die erste Stufe sind lose Ablagerungen auf dem Klarlack. Sie lassen sich oft mit einem Quick Detailer oder einem milden Entkalker für Autolack lösen. Bleiben sie länger, können Säuren aus dem Wasser den Klarlack anätzen. Dann zeichnen sich Vertiefungen ab, die nur durch Polieren verschwinden. Wenn der Abtrag nicht reicht, muss ein Fachbetrieb prüfen.
Vorbeugen hilft: Nicht in der prallen Sonne waschen, zügig trocknen und eine Versiegelung nutzen. Sie sorgt dafür, dass Wasser abperlt und weniger Rückstände hinterlässt.
Praxisbeispiel
Nach einem Regenschauer mit anschließender Sonne siehst Du matte Ringe auf der Heckscheibe. Du sprühst ein für Glas geeignetes Reinigungsmittel auf, lässt es kurz einwirken und wischst mit einem sauberen Tuch nach. Auf dem Lack testest Du einen Entkalker zuerst an einer unauffälligen Stelle. Danach spülst Du gründlich nach und trocknest mit einem Trockentuch.
