Smart Repair
Glossar

Smart Repair

Smart Repair repariert kleine Lack- und Karosserieschäden gezielt vor Ort. Du erfährst, wie das Verfahren abläuft und wann es sich vom Lackstift abgrenzt.

Definition

Smart Repair bezeichnet die gezielte Reparatur kleiner Lack- und Karosserieschäden an der Schadstelle, ohne das gesamte Bauteil neu zu lackieren oder auszutauschen.

Was ist Smart Repair?

Der Begriff steht für „Small to Medium Area Repair Technique“. Gemeint ist eine lokale Instandsetzung. Betriebe beheben damit kleine Kratzer, Steinschläge, Parkremplerspuren, Felgenschäden oder Kratzer am Stoßfänger. Das Bauteil bleibt dabei am Fahrzeug. Nur die beschädigte Stelle und ein kleiner Übergangsbereich werden bearbeitet.

Das Verfahren ist günstiger und schneller als eine Komplettlackierung, die Qualität hängt aber stark vom Betrieb ab. Entscheidend sind der exakte Farbton und ein unsichtbarer Übergang.

So läuft eine Smart Repair ab

Zuerst wird die Schadstelle gereinigt und geschliffen. Tiefe Mulden spachtelt der Lackierer. Es folgen Grundierung, Farblack und Klarlack, die gezielt aufgetragen werden. Der Farbton wird über den Farbcode des Fahrzeugs gemischt und bei Bedarf an die gealterte Lackfarbe angepasst. Zum Schluss wird der Übergang poliert, damit keine Kante sichtbar bleibt.

Bei Dellen ohne Lackschaden gibt es außerdem die Ausbeultechnik ohne Lackieren. Dabei wird die Delle von der Rückseite herausgedrückt.

Praxisbeispiel

Ein Einkaufswagen hinterlässt einen etwa fünf Zentimeter langen Kratzer auf der Fahrertür, der bis in die Grundierung reicht. Ein Lackstift wäre hier nur eine Notlösung, denn der Auftrag bleibt sichtbar. Bei einer Smart Repair wird die Stelle geschliffen, aufgefüllt und lackiert. Anschließend polierst du die Tür oder lässt sie vom Betrieb polieren.

Frage vorab nach einem Festpreis und nach Referenzen. Für sehr große Schäden oder Spezialeffektlacke ist eine Komplettlackierung oft die bessere Wahl.

Verwandte Themen

Quellen

  1. Smart Repair (Wikipedia)