Eisenpartikel sind winzige Metallsplitter, etwa aus Bremsabrieb und Bahnverkehr, die sich in den Lack setzen und dort rosten. Sie lassen sich chemisch mit Fallout-Remover lösen.
Was sind Eisenpartikel?
Eisenpartikel sind sehr kleine Metallteilchen in der Luft. Sie stammen vor allem aus Bremsstaub, aber auch von Schienen- und Industrieabrieb. Sie setzen sich auf Lack, Glas und Felgen ab. Dort bleiben sie haften und beginnen zu korrodieren. Das Ergebnis ist Flugrost: kleine orangebraune Punkte, besonders auf hellen Flächen.
So werden sie entfernt
Spezielle Fallout-Remover lösen das Eisen chemisch. Viele Produkte schlagen dabei in eine violette Färbung um. Das zeigt, dass sie reagieren. Das Mittel wird auf den gewaschenen, kühlen Lack gesprüht und darf nicht antrocknen. Nach der Einwirkzeit spülst Du gründlich ab. Haften Reste noch fest, hilft danach eine Reinigungsknete. Hinweise zu Einwirkzeit, Geruch und Handschuhen stehen im Hersteller-Datenblatt.
Praxisbeispiel
Du fährst einen weißen Kombi, der viel auf der Autobahn bewegt wird. Beim Streichen über den Lack merkst Du raue Stellen, an den Türschwellen sitzen orange Pünktchen. Du wäschst das Auto, sprühst den Eisenlöser auf, wartest einige Minuten und beobachtest den Farbumschlag. Danach spülst Du ab und versiegelst den Lack, damit sich neue Partikel schlechter festsetzen.
