Quarzversiegelung
Glossar

Quarzversiegelung

Quarzversiegelung erklärt: Was hinter dem Begriff steckt, wie sie sich zur Keramikversiegelung verhält und worauf Du bei Vorbereitung und Pflege achtest.

Definition

Eine Quarzversiegelung ist eine Lackversiegelung auf Basis von Siliziumdioxid (SiO2). Sie bildet eine harte, wasserabweisende Schutzschicht und wird oft mit Keramikversiegelung gleichgesetzt.

Was ist eine Quarzversiegelung?

Quarz besteht chemisch aus Siliziumdioxid (SiO2). Auf SiO2 basieren auch viele Keramikprodukte. Deshalb werden „Quarzversiegelung“ und Keramikversiegelung im Handel häufig ähnlich verwendet. Eine einheitliche Norm für die Begriffe gibt es nicht. Beide Bezeichnungen sind Marketingnamen. Entscheidend ist die Produktbeschreibung des Herstellers.

Eigenschaften und Grenzen

Die Schicht härtet auf dem Lack aus und sorgt für Hydrophobie und Abperleffekt. Schmutz haftet schlechter, die Wäsche geht leichter. Typisch laut Herstellerangaben hält der Schutz länger als Wachs. Wie lange genau, hängt von Wäsche, Reinigungsmitteln, Witterung und Vorbereitung ab. Vor kleinen Steinschlägen oder tiefen Kratzern schützt sie nicht.

Der Lack muss vorab gereinigt und von Eisen- und Harzresten befreit sein. Danach folgt gegebenenfalls eine Politur und ein Entfetten. Erst dann wird aufgetragen.

Frage vor dem Kauf nach Anwendungsbedingungen, Aushärtezeit und Pflegehinweisen. Diese Angaben sind aussagekräftiger als der Produktname.

Praxisbeispiel

Du hast Deinen Wagen gewaschen und mit Reinigungsknete behandelt. Du entfettest eine Fläche nach der anderen, trägst die Versiegelung dünn mit dem mitgelieferten Applikator auf und wischst nach der vom Hersteller genannten Zeit ab. Danach darf das Auto laut Anleitung einige Zeit nicht nass werden.

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