Eine Dual-Action-Poliermaschine bewegt den Polierteller gleichzeitig kreisend und exzentrisch. Dadurch verteilt sie die Wärme besser und ist für Einsteiger weniger riskant als eine Rotationsmaschine.
Was ist eine Dual-Action-Poliermaschine?
Die Dual-Action-Poliermaschine, kurz DA, kombiniert zwei Bewegungen. Der Teller dreht sich um die eigene Achse und schwingt zugleich auf einer exzentrischen Bahn. Diese Doppelbewegung heißt auch Orbitalbewegung. Der Begriff wird oft mit „Exzenter“ gleichgesetzt, siehe Exzenterpoliermaschine.
Der Vorteil: Die Reibungswärme verteilt sich auf eine größere Fläche. Das Risiko für Verbrennungen im Lack und für Hologramme ist deutlich kleiner als bei der Rotationspoliermaschine. Deshalb gilt die DA als Einstiegsmaschine.
Freilauf oder Zwangsführung
Bei einer Freilauf-Maschine dreht sich der Teller nur durch den Gegendruck mit. Bei zu viel Druck bleibt er stehen. Das schützt den Lack, senkt aber den Abtrag. Bei Zwangsführung wird der Teller mechanisch mitgedreht. Das erhöht den Abtrag und eignet sich eher für Fortgeschrittene.
Praxisbeispiel
Du willst feine Swirls auf einer Motorhaube entfernen. Du trägst einige Tropfen Politur auf ein sauberes Polierpad, verteilst sie bei niedriger Stufe und arbeitest dann in überlappenden Bahnen. Du führst die Maschine flach und mit leichtem Druck. Nach jedem Abschnitt wischst du Rückstände ab und prüfst das Ergebnis unter Licht. Die Hinweise des Herstellers zu Drehzahl und Pad-Größe gelten.
