Ein Polierpad ist die austauschbare Scheibe aus Schaumstoff, Mikrofaser oder Wolle, die an der Poliermaschine die Politur auf den Lack überträgt und dessen Abtrag mitbestimmt.
Was ist ein Polierpad?
Das Pad sitzt per Klettverschluss auf dem Teller der Poliermaschine. Zusammen mit der Politur entscheidet es, wie stark der Lack bearbeitet wird. Es gibt drei gängige Materialien. Schaumstoffpads sind am verbreitetsten. Mikrofaserpads schneiden aggressiver und eignen sich für gröbere Arbeit. Wollpads kommen bei der Rotationspoliermaschine zum Einsatz und erfordern Erfahrung.
Bei Schaumstoffpads unterscheiden Hersteller meist nach Härte und Zellstruktur. Harte Pads schneiden stärker, weiche Pads polieren fein und bringen Glanz. Die Farbcodes sind nicht genormt. Jeder Hersteller nutzt eigene Systeme, darum zählt die Produktbeschreibung.
So wird ein Polierpad angewendet
Wähle die Padgröße passend zum Teller und zur Bauteilform. Gib wenig Politur auf das Pad und verteile sie, bevor Du die Maschine einschaltest. Arbeite abschnittsweise. Wenn das Pad voll ist oder trocken wird, reinige es mit einer Bürste oder Druckluft. Wechsle bei Bedarf das Pad, bevor Du Politur und Abrieb im Schaum verschmierst.
Nach der Arbeit wäschst Du Pads mit mildem Reiniger aus und lässt sie flach trocknen. Verschmutzte, verhärtete Pads können den Lack verkratzen.
Praxisbeispiel
Du willst leichte Swirls entfernen. Du beginnst mit einem mittelharten Pad und passender Politur an einer kleinen Testfläche. Reicht das Ergebnis, bleibst Du dabei. Zum Finish wechselst Du auf ein weiches Pad mit feiner Politur.
