Eine Felgenversiegelung ist eine hitzebeständige Schutzschicht auf der gereinigten Felge, die glatte Flächen schafft, an denen Bremsstaub und Straßenschmutz weniger stark haften.
Was ist eine Felgenversiegelung?
Felgen werden heiß und sind von Bremsstaub umgeben. Die feinen Metallpartikel brennen sich ein und färben die Felge braun. Eine Felgenversiegelung legt eine Schutzschicht über Lack, Pulverbeschichtung oder Alu. Auf dieser Schicht haftet Staub schlechter, und die Reinigung geht schneller. Viele Produkte basieren auf Polymeren, Wachsen oder keramischen Bestandteilen.
Wichtig ist die Hitzebeständigkeit. Normale Autowachse eignen sich nur bedingt. Prüfe, ob der Hersteller den Einsatz an Felgen ausdrücklich freigibt.
So wird eine Felgenversiegelung angewendet
Reinige die Felge gründlich, am besten mit einem säurefreien Felgenreiniger und einer weichen Bürste. Entferne Flugrost und festen Belag. Spüle gut und trockne die Felge. Lass sie vollständig abkühlen. Trage die Versiegelung dünn mit Applikator oder Tuch auf. Beachte Einwirkzeit und Aushärtung. Das Fahrzeug sollte währenddessen nicht nass werden.
Bei Hochglanz- oder lackierten Felgen sind manche Produkte nicht geeignet. Prüfe die Anleitung und teste an einer unauffälligen Stelle.
Praxisbeispiel
Nach der Felgenreinigung sind die Flächen blank. Du versiegelst alle vier Felgen und lässt die Schicht aushärten. Beim nächsten Waschen löst sich der Belag mit Wasser und Bürste leichter. Die Wirkung lässt mit der Zeit nach, deshalb frischst Du regelmäßig auf.
