Lederpflege
Glossar

Lederpflege

Lederpflege umfasst Reinigung und Schutz von Autositzen aus Leder. Du erfährst, wie du vorgehst und welche Fehler das Leder dauerhaft schädigen.

Definition

Lederpflege umfasst die schonende Reinigung und anschließende Pflege von Lederoberflächen im Auto, damit das Material geschmeidig bleibt, nicht austrocknet und vor Verschmutzung und UV-Licht geschützt ist.

Was ist Lederpflege?

Die meisten Autositze sind aus pigmentiertem Glattleder. Auf dem Leder liegt eine dünne Schutzschicht aus Lack. Schweiß, Hautfett, Staub und Sonnenlicht greifen sie an. Das Leder wird rau, rissig und verfärbt sich. Lederpflege besteht aus zwei Schritten: erst reinigen, dann pflegen.

Der Lederreiniger löst Schmutz und Fett. Das Pflegemittel, meist eine Lotion oder Creme, hinterlässt einen Schutzfilm und etwas Feuchtigkeit. Zu viel Fett macht Leder rutschig und zieht Schmutz an.

So wird Leder gepflegt

Sauge die Sitze ab und achte auf Nähte. Trage den Lederreiniger auf ein Tuch oder einen weichen Schwamm auf, nicht direkt auf das Leder. Wische sanft in kleinen Kreisen und nimm Schmutz mit einem feuchten Tuch auf. Trockne die Fläche ab. Verteile dann das Pflegemittel dünn und poliere es nach der Einwirkzeit ab. Typisch laut Herstellerangaben genügt eine Pflege ein- bis zweimal im Jahr. Prüfe neue Mittel immer zuerst an einer verdeckten Stelle.

Für Alcantara gelten andere Regeln. Sie darf nicht mit fetthaltiger Lederpflege behandelt werden.

Praxisbeispiel

Die Fahrersitzwange glänzt und zeigt feine Risse. Du reinigst sie sanft, trägst eine Lederlotion auf und lässt sie einziehen. Danach wirkt das Leder gleichmäßiger und geschmeidiger. Tiefe Risse oder abgeriebene Farbe behebt nur eine Aufarbeitung durch den Fachbetrieb.

Verwandte Themen

Quellen

  1. Lederpflege (Wikipedia)