Rotationspoliermaschine
Glossar

Rotationspoliermaschine

Die Rotationspoliermaschine dreht das Pad auf fester Achse und trägt Lack schnell ab. Erfahre, wie sie arbeitet, welche Risiken sie hat und wer sie nutzt.

Definition

Eine Rotationspoliermaschine dreht das Polierpad mit fester Achse in einer kreisenden Bewegung und trägt Lack durch den konstanten Druck schnell und kraftvoll ab.

Was ist eine Rotationspoliermaschine?

Bei diesem Gerät dreht sich das Polierpad wie eine Scheibe um eine feste Achse. Dadurch entsteht viel Reibung und Wärme. Die Maschine trägt Lack schnell ab und beseitigt auch tiefere Kratzer. Das macht sie zum Werkzeug für geübte Profis, die genau wissen, was sie tun.

Durch die Wärme kann der Lack stellenweise zu dünn oder durchgeschliffen werden. Auch Polierhologramme sind eine häufige Folge, siehe Hologramme.

So wird sie angewendet

Du brauchst Übung. Halte das Pad flach auf die Fläche, arbeite mit wenig Druck und bewege die Maschine zügig. Vermeide Kanten und Sicken, dort ist der Lack dünner. Prüfe laufend die Temperatur und die Lackschichtdicke, wenn Du ein Messgerät hast.

Anfänger greifen meist besser zur Exzenterpoliermaschine. Sie ist fehlerverzeihender, weil sie weniger Wärme erzeugt.

Praxisbeispiel

Ein älterer Lack mit tiefen Kratzern soll aufbereitet werden. Der Profi nutzt zuerst die Rotationsmaschine mit einem schneidenden Pad und einer Schleifpolitur, um die Kratzer zu glätten. Danach geht er mit einem weichen Pad und feiner Politur nach, damit keine Hologramme bleiben.

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