Unterbodenschutz
Glossar

Unterbodenschutz

Unterbodenschutz schützt die Fahrzeugunterseite vor Steinschlag, Feuchtigkeit und Streusalz. Hier erfährst du, wie er wirkt und wie du ihn pflegst.

Definition

Unterbodenschutz ist eine elastische Beschichtung auf der Fahrzeugunterseite, die das Blech vor Steinschlag, Feuchtigkeit und Streusalz schützt und so die Rostbildung bremst.

Was ist Unterbodenschutz?

Die Unterseite eines Autos ist besonders belastet. Hier treffen Steine, Spritzwasser und im Winter Streusalz auf das Blech. Der Unterbodenschutz bildet dafür eine zähelastische Schicht. Er puffert Steinschläge ab und hält Feuchtigkeit vom Metall fern. Die meisten Fahrzeuge erhalten werkseitig eine PVC-Beschichtung. Zum Nachbessern gibt es Produkte auf Bitumen-, Wachs- oder Kunstharzbasis.

Vom Unterbodenschutz unterscheidet sich die Hohlraumversiegelung. Sie schützt Innenflächen von Hohlräumen wie Schwellern und Türen.

So wird er angewendet

Reinige den Unterboden gründlich, am besten auf einer Hebebühne, und lass ihn vollständig trocknen. Entferne losen Rost und lose alte Schichten. Behandle Rostflecken vorab, zum Beispiel mit einem Rostumwandler. Maskiere Auspuffanlage, Bremsen, Gummilager und Sensoren, denn der Schutz darf dort nicht haften. Trage das Produkt in dünnen Lagen auf und beachte die Trockenzeit laut Hersteller.

Wichtig: Wird Unterbodenschutz auf feuchtem oder rostigem Untergrund aufgetragen, kann sich darunter Rost weiter ausbreiten. Kontrolliere ihn deshalb regelmäßig auf Risse und Abplatzer.

Praxisbeispiel

Vor dem Winter siehst du an den Radläufen kleine Abplatzer im Schutz. Du reinigst die Stellen, trocknest sie und besserst sie mit einem passenden Produkt aus. Im Frühjahr spülst du den Unterboden gründlich ab, damit Salzreste nicht lange einwirken.

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Quellen

  1. Unterbodenschutz (Wikipedia)